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Der 2. Tag |
Um die Benediktenwand |
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Pensum |
Höhenunterschied: 447m
hinauf & wieder hinunter
Reine Gehzeit: insgesamt 3 Stunden
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Route |
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Die Benediktenwand läßt sich ohne weiteres linksherum (Ostaufstieg) wie auch rechtsherum umrunden. Wählt man den Weg linksherum über den Ostaufstieg geht man keinen Weg zweimal in derselben Richtung - was auch nicht so besonders tragisch wäre. Wenn allerdings kleinere Kinder mitlaufen, empfiehlt sich doch der Ostaufstieg: gleich hinter dem Einstieg in die Benediktenwand oberhalb der Scharte helfen auf fünfzig Meter Seile beim Aufstieg. Die Kinder sind mit Begeisterung dabei; ob hinauf oder hinunter - es ist eine leichte Übung. Aber hinauf ist alles doch noch ein bißchen leichter und sicherer. Der Weg um die Benediktenwand ist kurzweilig, die zerklüftete Latschenkieferlandschaft abwechselungsreich. So laden Felsblöcke zum kleinen Klettern ein. Felsentrichter, die im Frühsommer oft noch mit Schneeresten gefüllt sind, können erkundet werden. Dunkle höhlenartige Öffnungen ziehen die Phantasie in ihren Bann. Mit ein bißchen Glück und noch mehr Aufmerksamkeit lassen sich Steinböcke beim Faulenzen seltener bei ihren waghalsigen Sprüngen im Fels beobachten. Oben am Gipfelkreuz wagt man dann einen Blick hinunter zur Hütte am Fuße der Wand - wenn Dunst und Nebelschwaden einem nicht einem Strich durch die Rechnung machen. Den Kindern ist die 'schöne Aussicht', der Blick in die Ferne, für den vielleicht der Erwachsene sich anzustrengen vorgibt, meist eh egal; sie können eher etwas mit der Unterstandshütte oder der nun anstehenden Brotzeit anfangen. So bummeln Kind und Kegel entspannt und locker vor sich hin, nur keine Hast. Schon am frühen Nachmittag hat man wieder die Hütte erreicht. Man könnte nun sogar noch zeitig Benediktbeuern erreichen, aber nur um den Preis der Mußestunden vor und in der Hütte! Also verzichten wir auf den Abmarch und genießen den Tag und am Abend das Weißbier.
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Speis' & Trank |
Frühstück und Abendessen kommen aus der Hütte, die Mittagsmahlzeiten aus dem Rucksack - so haben wir es gehalten.
Trinkwasser zum Durstlöschen gibt es aus der eingefaßten Quelle
gleich vor der Tutzinger Hütte. Aber Durst ist die eine Sache, eine
gekaufte Spezi eine ganz andere, und die hat nicht unbedingt etwas mit Durst zu
tun. Unterwegs gibt es jedenfalls ausschließlich Wasser aus den
Feldflaschen. Bestens bewährt hat es sich, einige Röhrchen mit
Vitamintabletten (im KD-Markt auch schon für 2DM zu haben) einzupacken.
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Unterkunft |
Eine zweite Nacht in der Tutzinger
Hütte steht an.
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Not am Mann |
Ein zügiger Abstieg am
Eibelsbach
entlang bringt einen in rund 2½Stunden zum Bahnhof Benediktbeuern.
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© 1998 by Bernd Ragutt All rights reserved |
Samstag, 29. Mai 1999 Kruschtkiste |